gesunde grenzen setzen – abgrenzung
was wäre in deinem leben anders, wenn du dich mit leichtigkeit und selbstverständlichkeit abgrenzen könntest?
das wichtigste vorab: grenzen geben dir kraft. oft glauben wir jedoch das gegenteil. in unseren köpfen wird eine grenze häufig als etwas wahrgenommen, das trennung schafft. eine grenze – wie zum beispiel ein zaun – definiert, wer zu uns gehört und wer „draußen bleiben“ muss. allein der gedanke, dass wir grenzen setzen und damit menschen ausschließen, fühlt sich unangenehm an.
tatsächlich haben grenzen jedoch viel mit bindung zu tun. anders ausgedrückt: klare grenzen schaffen gesunde beziehungen. oft liegt genau hier der schlüssel, um unsere eigenen bindungsdynamiken zu erkennen und so zu verändern, dass wir gesunde und glückliche beziehungen leben können.
sich abzugrenzen bedeutet nicht, andere menschen auszuschließen; es bedeutet vielmehr, sich selbst mit den eigenen grenzen zu zeigen. je besser es uns gelingt, unsere grenzen, bedürfnisse, gefühle, wünsche, werte und vorlieben zu kommunizieren, desto authentischer können wir leben.
das wichtigste vorab:
grenzen geben dir kraft.
dabei ist es oft genau das gegenteil, was wir glauben.
grenzen zu setzen macht uns stärker.
viele menschen fürchten ablehnung, wenn sie ihre grenzen formulieren sollen. sie haben ein beziehungsmuster entwickelt, in dem sie zwar die grenzen anderer anerkennen, aber keine eigenen aufzeigen können. wenn die eigenen grenzen nicht mit denen anderer übereinstimmen, entstehen oft verlustängste – oft ohne dass uns dies bewusst ist.
so entwickeln sich muster und blockaden in unserem inneren, ohne dass wir sie zur kenntnis nehmen – quasi an unserem bewussten selbst vorbei und wir bekommen davon gar nichts mit.
indem wir uns mit unseren eigenen grenzen auseinandersetzen, finden wir nicht nur einen gesünderen kontakt zu unseren mitmenschen, sondern vor allem auch einen kontakt zu uns selbst. und das ist etwas wirklich wunderbares.